Akkuschrauberrennen 2011

Wir waren dabei, beim Akkuschrauberrennen 2011 der Hildesheimer Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) sponsored by Bosch Power Tools. Das Rennen startete am 28.05.2011 auf dem Flughafen Hildesheim. 15 Teams von Studenten verschiedener Hochschulen traten mit selbst konstruierten Fahrzeugen gegeneinander an – alle teilnehmenden Fahrzeuge wurden einzig und alleine durch einen handelsüblichen Bosch Akku-Bohrschrauber PSR 18 LI-2 angetrieben, also gleiche Bedingungen für alle. Auf was es also ankommt:  Die beste Tüftelei und Konstruktion! Gewertet wurden am Ende nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Gewicht sowie die Bewertung einer Fachjury und des Publikums.

Pünktlich zum Viertelfinale trafen wir auf der Rennbahn auf dem Flugplatz Hildesheim ein.  8 Teams treten in 4 Rennen gegeneinander an, die besten vier kämpfen im Halbfinale um die Chance auf den Finaleinzug. In der Halle und um die Rennstrecke herum herrscht eine tolle Atmosphäre, ca. 2000 Zuschauer warten gespannt auf den Startschuss für das Viertelfinale.

Akkuschrauberrennen Bosch Power Tools

Akkuschrauberrennen Bosch Power Tools

Die ersten zwei Teams machen sich startklar und positionieren sich auf der Rennstrecke. Alle startenden Teams sind erstmal vor und beim Start einem Blitzlichtgewitter und einer Menge Fernsehkameras ausgesetzt, was jedoch keinen der Teilnehmer davon abhält, nach dem Start unter Zeitdruck die Akkschrauber schnell und professionell an die Fahrzeuge ihrer Teams zu schrauben und ihrem Fahrer durch schnelle Montage einen kleinen Vorsprung zu ermöglichen. Auch Muskelkraft ist gefragt, denn die Rennfahrer dürfen vom Teamkollegen noch bis zu 5 m weit angeschoben werden. Das Rennen über 4 Runden müssen sie dann alleine bestreiten, lediglich beim Boxenstopp und Akkuwechsel sind wieder Nerven und Schnelligkeit der Teamkollegen gefragt.

Nach dem Startschuss: schnell werden die Akkuschrauber montiert

Nach dem Startschuss: schnell werden die Akkuschrauber montiert

Bereits nach dem Viertelfinale wird eindrucksvoll klar: Das Team „BÄÄÄÄMden“ von der Hochschule Emden-Leer hat deutlich die Nase vorn und gibt ein ordentliches Tempo vor! Wer hätte gedacht, dass Fahrzeuge, die „nur“ mit einem Akkuschrauber, also einer Pferdestärke betrieben werden, so schnell sind? Wir sind auf jeden Fall schwer beeindruckt!! Da bekommt der Slogan von Bosch „Technik fürs Leben“ eine sehr anschauliche Bedeutung! 🙂

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen

Kurz vor der Ziellinie....

Kurz vor der Ziellinie....

Die Pausen zwischen den Rennen taten der guten Stimmung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: Eine Liveband sorgte für die perfekte musikalische Untermalung und Unterhaltung des Publikums, bevor das Halbfinale und anschließend das spannende Finale startete.
Auch im Halbfinale konnte sich das Team „BÄÄÄÄMden“ durchsetzen und startet zusammen mit den Studenten der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ins Finale!

Mit einer rasanten Zeit von 1:07,3 Minuten über eine Distanz von 360 Metern gewannen die Ostfriesen auch das Finale und ließen die weit angereisten Schweizer mit 1:17,3 Minuten auf dem zweiten Platz zurück. Emden verteidigte somit den Sieg vom Akkuschrauberrennen 2009.  Den dritten Platz belegt das  Team der Hochschule für bildende Künste (HfbK) Hamburg mit 1:20,8 Minuten. Die Hamburger gewannen mit einem „Kampfgewicht“ von 4 kg ebenso den Preis für das leichteste Fahrzeug.

Das Gewinnerteam aus Emden im Blitzlichtgewitter

Das Gewinnerteam aus Emden im Blitzlichtgewitter

“BÄÄÄÄMden”

Die stolzen Gewinner: “BÄÄÄÄMden"

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ein großes Dankeschön an die HAWK und Bosch für den tollen und spannenden Nachmittag in Hildesheim!

 Hier der Film vom Akkuschrauberrennen:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=exmLpXVBfsw[/youtube]

siehe auch: Akkuschrauber mit 21km/h? – Riccs Akkuschrauberrennen-Berichte 2014

3 Gedanken zu „Akkuschrauberrennen 2011

  1. lbaecker

    bis zu 30 kmH schnell! Unfälle gab es eigentlich nicht, einen gestoßenen Arm, aber der war nicht all zu schlimm, meine (und hoffe ich) mitbekommen zu haben!

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    1. innski

      naja, also die fahrerein hatte ne quetschung und der arm erstrahlte großflächig in allen farben, schlimm genug.aber zum glück nichts schlimmeres.

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