Badezimmer nachhaltig renovieren – So ersparen Sie sich unnötige Arbeit in den nächsten Jahren

Badezimmer renovieren

Die Sanierung des Badezimmers ist ein aufwendiges Unterfangen. Wird sie gut gemacht, muss sie glücklicherweise nicht allzu häufig durchgeführt werden. Daher sollten Heimwerker alle zugehörigen Schritte gut planen. So wird das alte Badezimmer zur modernen Wohlfühloase, und es sind in den nächsten 20-30 Jahren keine größeren Arbeiten nötig.

Badsanierung – ganz oder gar nicht

Da Umbauarbeiten im Badezimmer immer mit einem größeren Aufwand verbunden sind wird dazu geraten, alle in den nächsten Jahren ohnehin erforderlichen oder gewünschten Maßnahmen auf einmal durchzuführen. Wer sich die Planungen nicht allein zutraut, kann einen Badplaner beauftragen. Die damit verbundenen Kosten lassen sich durch die gute und vollständige Planung oft an anderer Stelle einsparen, da unnötiger Aufwand durch spätere Nachbesserungen vermieden werden kann und viele Badplaner auch gute Tipps zum günstigen Einkauf von Materialien geben können.

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Eine umfassende Sanierung bedeutet viel Aufwand.

Kommt eine vollständige Badsanierung noch nicht in Frage, kann stattdessen darüber nachgedacht werden, durch einige vergleichsweise einfache und kostengünstige Maßnahmen eine deutliche Verbesserung zu erzielen. So lassen sich zum Beispiel altmodische Fliesen mit einem speziellen Lack überstreichen oder mit Folie überkleben.

Auch die Einrichtung macht eine Menge aus. So können Sie mit wenig Aufwand dem alten Badezimmer einen völlig neuen Look verpassen und die Sanierung getrost noch einige Jahre nach hinten verschieben.

Selbst machen ist langfristig nicht immer günstiger

Nicht alle Arbeiten beim Umbau eines Badezimmers müssen vom Profi ausgeführt werden. So kann ein versierter Heimwerker zum Beispiel problemlos die Entkernung übernehmen und auch verschiedene Einbauarbeiten selbst erledigen.

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Besondere Wünsche erfordern besonderes Fachwissen.

Viele Hausbesitzer übernehmen sich allerdings, weil sie so viele Kosten wie möglich einsparen möchten. Das ist nicht nur mit zusätzlichem Stress und Zeitaufwand verbunden, sondern kann auch zu nicht eingeplanten Folgekosten führen. Wird beispielsweise eine Arbeit nicht fachgerecht ausgeführt, so ist wahrscheinlich in nächster Zeit eine Nachbesserung erforderlich.

Wurde der Fehler durch einen Handwerker begangen, so hat der Kunde einen Gewährleistungsanspruch und kann dadurch zusätzliche Kosten vermeiden. Wer die entsprechende Arbeit dagegen selbst durchgeführt hat, bleibt auf den Kosten sitzen. Daher sollten bei komplizierten Arbeiten gut überlegt werden, ob diese wirklich selbst durchgeführt werden können und ob sich der damit verbundene Zeitaufwand lohnt.

Lange Lebensdauer durch hochwertige Materialien

Bei der Auswahl der Materialien sollte nicht leichtfertig vorgegangen werden. Schließlich sollen sie nach Möglichkeit mehrere Jahrzehnte halten, ohne dass sich Abnutzungsspuren zeigen.

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Ob als Heimwerker oder mit fachlicher Hilfe – Herausforderungen sind da, um sie zu meistern.

Daher ist es vor dem Kauf wichtig, sich über die Eigenschaften des in Frage kommenden Materials zu informieren. Dabei spielen natürlich die Haltbarkeit und Qualität eine wesentliche Rolle, aber es sollte auch überlegt werden, wie aufwendig die Pflege und eventuelle Wartungsarbeiten sind. Schließlich möchten die wenigsten Heimwerker nach der Badsanierung unnötig viel Zeit mit Putzen im neuen Badezimmer verbringen.

So kann es zum Beispiel viel Zeit ersparen, sich nicht für herkömmliche Keramik im Bad zu entscheiden, sondern eine Badewanne aus hochwertigem Stahl-Email anzuschaffen.

Der Umbau kann intelligent finanziert werden

Eine Badsanierung ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Es müssen Materialien wie zum Beispiel Fliesen, Sanitärausstattung und Heizkörper bezahlt werden. Auch versierte Heimwerker können oft nicht alle Arbeiten selbst durchführen, so dass auch noch Kosten für Handwerker hinzukommen.

Viele Banken vergeben günstige zweckgebundene Kredite, so dass auch teurere Umbaumaßnahmen ohne viel vorhandenes Eigenkapital finanziert werden können. Häufig müssen noch nicht einmal die kompletten Kosten für die Umbauarbeiten selber getragen werden, denn unter bestimmten Bedingungen gibt es Zuschüsse durch regionale Programme oder die staatliche KfW-Förderbank, welche auch ein guter Ansprechpartner für kostengünstige Kredite zur Finanzierung der Badsanierung ist.

Es lohnt sich in jedem Fall, direkt zu Beginn der Planung auch die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten genau unter die Lupe zu nehmen, da der Umbau so möglicherweise einige tausend Euro weniger kosten kann.

„Was gefällt mir auch noch in 20 Jahren?“

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Das Ergebnis lässt die Arbeiten schnell vergessen.

Vor einem größeren Umbau sollten Heimwerker bedenken, dass sie sich viele Jahre lang an ihrem „neuen“ Badezimmer erfreuen können. Natürlich wissen wir heute noch nicht, was in 20 Jahren modern sein wird, dennoch gibt es einige Punkte, die schon beim jetzigen Umbau berücksichtigt werden können. So kann beispielsweise bei der Auswahl der Fliesen und der Sanitärausstattung darauf geachtet werden, dass diese zwar modern aber dennoch zeitlos ist. Wer bei der Neugestaltung seines Badezimmers dagegen auf jeden aktuellen Trend aufspringt, könnte sich schon bald über seine Entscheidung ärgern.

Modern gestaltete Bäder lassen sich bei Bedarf in einigen Jahren mit wenigen Handgriffen und gegebenenfalls etwas Farbe verändern, ohne dass eine erneute Komplettrenovierung erforderlich ist. So haben Heimwerker jederzeit die Möglichkeit, immer wieder neue Akzente zu setzen und sich auch ohne weitere Umbauarbeiten mehrere Jahrzehnte wohl im neuen Bad zu fühlen.


Bildquelle: Riccardo Düring

3 Gedanken zu „Badezimmer nachhaltig renovieren – So ersparen Sie sich unnötige Arbeit in den nächsten Jahren

  1. So_Phia

    Super Beitrag!
    Gerade zu dem Punkt „Was gefällt mir auch noch in 20 Jahren?“ muss ich an das Älterwerden denken. Wir haben uns bei unserer Renovierung für eine bodenebene Dusche entschieden, damit wir die auch noch in 30 Jahren betreten können, ohne dass uns eine Stufe im Weg ist. Wir haben natürlich recherchiert, auf was es alles dabei zu achten gilt (der Beitrag war dabei sehr hilfreich). Letztendlich haben wir die dann aber doch vom Profi einbauen lassen, einfach um auf Nummer sicher zu gehen! 🙂

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  2. Neeltje Forkenbrock

    Es stimmt, dass man alle in den nächsten Jahren wahrscheinlich notwendigen Neuerungen in die Badezimmerrenovierung mit einbauen sollte. Meine Großmutter hat ihr komplettes Bad vor einigen Jahren renovieren lassen. Danach wurde sie pflegebedürftig und musste nochmal etwas extra drauflegen, damit ihr Bad barrierefrei gestaltet werden konnte.

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  3. Jürgen Wude

    Ich trage mich gerade mit dem Gedanken mein Badezimmer zu Renovieren. So konnte ich hier wertvolle Anregungen und Überlegungen mitnehmen.

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