Blogvorstellung – Operation Eigenheim

Blogvorstellung Operation Eigenheim

Ein weiterer Blogger gibt sich die Ehre und beantwortet in einem Interview meine Fragen. Heute ist es Hauke von Operation Eigenheim. Mit seiner amüsanten Schreibweise berichtet er von seinen Projekten und gibt hilfreiche Anleitungen. Wir kennen uns bereits seit einiger Zeit und nun wird es Zeit, dass auch Ihr Hauke kennenlernt.

Operation Eigenheim – Der tägliche Heimwerkerwahnsinn

Wir kennen uns ja schon länger und vor allem kenne ich Deine etwas sonderbare (nette) Art. Versuch doch mal, den Lesern Dich und vor allem Deine Art, beziehungsweise Deinen Schreibstil vorzustellen. Gleich noch vorweg, wem die Antwort nicht reicht, der sollte den Artikel zum „Wunderrasen – Captain Green“ lesen.

Operation Eigenheim

Hauke (links im Bild)

Hi Ricc, als Erstes möchte ich dir danken das du gerade mich für deine Interview-Reihe ausgewählt hat. Nun aber die gewünschten Infos von mir. Ich heiße Hauke, bin 34 Jahre alt, mit einer tollen Frau verheiratet und gemeinsam haben wir einen wundervollen 4-jährigen Sohn. Ich wohne im Kreis Paderborn, wo wir uns vor ziemlich genau zwei Jahren ein kleines Häuschen aus den Siebzigern gekauft haben.

Beruflich habe ich rein gar nichts mit dem Handwerk zu tun, ich bin Software-Entwickler und entwickle CRM Systeme. Da ist das Heimwerken eine hervorragende Abwechslung und eine gute Alternative zum Sportstudio.

Meinen Schreibstil würde ich am besten mit „unverkrampft“ umschreiben. Denn ganz ehrlich, was bringt es, wenn man das Kind nicht beim Namen nennt? Wenn ein Produkt mies ist, bin ich der letzte der damit hinter dem Berg bleibt. Natürlich kann man das meiste nicht so schreiben, wie man es gern würde, ohne dass sich irgendjemand auf den Schlips getreten fühlt. Daher sind Ironie und Sarkasmus gelegentlich schon ganz gute Helfer, seine ehrliche Meinung kundzutun. Den Anteil derartiger Posts würde ich in meinem Blog aber eher als gering bezeichnen. Man entwickelt beim Werkzeugkauf ja irgendwann ein Näschen für gute Produkte.

 

Der dritte Software-Entwickler in unseren Blogvorstellungen.
Nachdem nun jeder Weiß, wer Du bist, möchten sicher auch alle wissen, was für einen Blog Du führst. Auf den ersten Blick scheint es da von jedem etwas zu geben.
Von jedem etwas klingt nun nach dem Verkaufsangebot auf windigen Butterfahrten. Ich würde Operation Eigenheim eher als klassischen Heimwerkerblog bezeichnen. Ich berichte dort über Projekte, neue Werkzeuge in meiner Sammlung und einfach alles, was thematisch irgendwie dazu passt. Du kennst es ja selber, rund ums Haus gibt es immer was zu tun und daher werden mir die Themen für den Blog so schnell nicht ausgehen.

Operation Eigenheim – das Haus ist eine Garage und steht auf dem Kopf

Operation Eigenheim

das Haus ist doch eine Garage

Ich lese Deinen Blog schon lange und seit geraumer Zeit quält mich die Frage, warum im Beitrag „Überlegung: Erweiterung der Garage durch Gerätehaus“ Dein Haus auf dem Kopf steht.

Hier muss ich massiv gegensteuern, auf dem Bild sind meine Garage und das Dach des Nachbarhaus zu sehen. Bei einem rund 15 Quadratmeter großen Haus wäre die angesprochene Themenvielfalt um einiges geringer. Warum das Bild aber auf dem Kopf steht, kann ich dir auch nicht so genau sagen, zumindest ist es nur das Vorschaubild des eigentlichen Artikels. Aus unerklärlichen Gründen war das Bild auf dem Kopf und ich fand es recht nett, anscheinend ist es ein Eyecatcher wie ich an deiner Frage erkennen kann. Dann hat es seinen Zweck also mehr als erfüllt. 🙂

 

Du hast wirklich einen amüsanten Schreibstil. Was meinst Du, warum wird Dein Blog gelesen? Ist es Deine lustige Art oder eher die technische/fachliche Seite? Merkst Du das an den Kommentaren?

Operation Eigenheim

Decke abhängen

Da der Haupt-Traffic meines Blogs über Suchmaschinen eintrifft betrachte ich mein Publikum eher als lösungsorientiert. Die wenigen Suchbegriffe welche Google noch raus rückt, lassen zumindest stark darauf schließen. Die meisten Besucher suchen eher nach Lösungen für einfache Probleme wie etwa das abhängen einer Zimmerdecke  oder das Schließen von Heizkörpernischen, dem klassischen Relikt aus den Siebzigern. Das sind dann traditionell auch immer die Themen, bei welchen sich selbsternannte Profis oder Handwerksunternehmen in den Kommentaren melden, um meine Arbeit schlecht zu machen. Ein guter Indikator also dafür, dass Handwerks-Unternehmen mit diesen Tätigkeit gutes Geld verdienen und sich durch detaillierte Anleitung aus der DIY Ecke bedroht fühlen. Das Paradebeispiel sind die Kommentare zu meiner Reparatur unseres Wäschetrockners.

 

Du schreibst vom Möbelbau, Auto, Technik, Garten, Hausumbau….  Wo stufst Du da Deine Lieblingstätigkeit ein? Macht Dir alles Spaß oder gibt es Arbeiten, die Du gar nicht magst?

Operation Eigenheim

Fliesen für den Kamin

Meine Lieblingstätigkeiten im Sommer finden definitiv draußen im Garten statt, ich probiere dort gerne neue Sachen aus, wie beispielsweise den Chili-Anbau. Aktuell baue ich einen 15 Quadratmeter großen Unterstand für das Kaminholz mit integriertem Wassertank und „Mülltonnen verschwinde Mechanismus“. Das wird in den nächsten Tagen mit Sicherheit noch ein großes Thema in meinem Blog. Im Winter wiederum kriegen mich keine zehn Pferde in den Garten, dann ist Schneeschaufeln das höchste der Gefühle. Dafür machen mir in den Wintermonaten Projekte im inneren das Hauses Spaß, letzten Winter gab es einen Kaminofen im Wohnzimmer und für diesen Winter ist ein neues Badezimmer in Planung.

Egal, ob Sommer oder Winter: Tapezieren und streichen geht gar nicht! Nicht dass ich es nicht hin bekommen würde, aber ich hasse diese Arbeit wirklich!

 

Wie sieht es bei dir mit spontanen Projekten aus? Muss alles genau geplant werden?

Kleine Projekte gehen natürlich immer! Da ich wirklich recht spontan bin und eigentlich eh nur mache, wozu ich Lust habe, kommen da gelegentlich recht eigenartige Dinge bei rum. Irgendwann war ich im Keller und wollte die Heizungsrohre im Heizungskeller isolieren, kam nach zwei Stunden aber mit einem aus Mahagoniholz und Edelstahltöpfen gebauten Hundenapf wieder nach oben. Hätte ich einen Hund, wäre das ne super Sache gewesen! So hatte ich zwei Stunden Spaß im Keller, keine isolierten Rohre, aber dafür eine richtig feine Hundetheke ohne einen Hund zu haben.
Das sind dann auch immer die Projekte, welche man im Eifer des Gefechts nicht fotografiert und im Blog dokumentiert.

 

Warum bist Du Blogger geworden? Gab es da ein bestimmtes Projekt, welches Du vorstellen wolltest oder nur reges Mitteilungsbedürfnis?

Operation Eigenheim

Heizkörpernische schließen

Operation Eigenheim ist nicht mein erster Blog, aber mit Sicherheit der am kontinuierlichsten geführte. Das initiale Projekt, welches mich dazu bewegt hat über das Heimwerken zu bloggen, war mit Sicherheit der Kauf unseres Hauses vor zwei Jahren. Hier war von Anfang an klar, dass es viel zu tun gibt und die Themen so schnell nicht ausgehen. Ich mag es, meine Erfahrungen weiterzugeben und dem ein oder anderen, der unsicher ist, ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben. Tipps nicht in Form von klugen Rastschlägen mit dem Zeigefinger sondern durch meine Blogbeiträge. Hier kann sich jeder ein Bild von dem machen, was ich getan habe, und sein eigenes Fazit ziehen. Entweder kommt ein „klasse gemacht, mach ich auch so“ oder ein „was für ein Trottel, das würde ich niemals so machen“ dabei herum. Beides sind Reaktionen die mit Sicherheit vorkommen und mit denen ich gut Leben kann.

 

Um Dir die richtigen Wünsche mitgeben zu können, muss ich natürlich wissen, was Du Dir für Deinen Blog wünschst. Wie geht es weiter?

Für meinen Blog wünsche ich mir wohl das gleiche wie nahezu jeder, der etwas im Netz publiziert: Mehr und zufriedene Leser. Eventuell konnte ich mit diesem Interview ja den ein oder anderen dazu bewegen, öfter mal bei mir vorbei zu schauen! In der Zukunft wird es natürlich weiterhin in regelmäßig unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Heimwerken zu lesen geben.

 

Dann gehen meine Wünsche natürlich auch in diese Richtung – viele neue und beständige Leser, jede Menge Ideen und natürlich einen Hund für Deinen Hundenapf.

Danke für das nette Interview.

 

Bildquelle:
alle Bilder: Operation Eigenheim

4 Gedanken zu „Blogvorstellung – Operation Eigenheim

  1. Abenteuer Baumarkt

    Schon im Interview ein interessanter Schreibstil und ein toller Linktipp. Passend zu unserer Thematik definitiv regelmäßige Besuche wert.
    PS: Ich kann mich der vorherrschenden Meinung von Marc nur anschließen und musste ziemlich lachen, bei der Geschichte mit der Hundetheke. Spontane Ideen sind doch die Besten!

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