Die beste Unwetter-Versicherung fürs Eigenheim

Blitze am nachthimmel

Heftiges Herbstgewitter mit Blitzen

Wenn die Tage immer kürzer, das Wetter immer schlechter und der Wind immer stärker wird, dann ist eine gute Versicherung meist die letzte Rettung. Immer öfter hören wir davon, dass Keller überschwemmt werden, Dächer vom Wind und Scheiben von umstürzenden Bäumen zerstört werden. Gerade im Herbst erhöt sich das Sturmrisiko enorm. Da ist guter Rat oft teuer. Deshalb besser schon vorher absichern.

Die Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung kommt für Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Hagel und Sturm auf, in der Regel auch für Folgeschäden. So ist man für im Falle eines Neuaufbaus oder einer Sanierung abgesichert und bekommt volle finanzielle Erstattung. Die Kosten für diese Versicherung schwanken enorm: Wenn Ihr in einer Gegend wohnt, wo es häufiger zu Sturmschäden kommt, müsst Ihr leider mit höheren Kosten rechnen. Besitzer von Massivbau-Häuser hingegen können mit einer relativ niedrigen Versicherungssumme rechnen.

Wann zahlt die Versicherung?

Es muss schon ordentlich winden, damit die Versicherung greift. Minimum ist Windstärke 8. Das sind 62 Stundenkilometer. Erst dann werden abgedeckte Dachziegel oder Schäden durch umgefallene Bäume übernommen. Auf dwd.de könnt Ihr zuverlässige Daten finden. Außerdem müsst Ihr die Schäden gut dokumentieren: Also schnappt Euch Fotoapparate und Videokameras und haltet alles fest, was anders aussieht als vor dem Unwetter.

Spezialfälle

Aber Achtung. Wie überall bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel! Schäden, die durch morsche Bäume entstanden sind, werden nicht übernommen. Auch für Fensterscheiben muss eine extra Glasversicherung vorliegen. Informiert Euch auch vorher, ob die sogenannte Überspannungsschäden, also durch Blitzeinschlag außer Gefecht gesetzte Elektrogeräte, mit abgedeckt sind.

Wenn Ihr also in einer Gegend wohnt, in der es häufiger zu heftigen Gewittern und Stürmen kommt, oder Ihr generell einfach lieber auf der sicheren Seite seid, dann schließt besser direkt eine Wohngebäudeversicherung ab. Im schlimmsten Fall verliert Ihr dann zwar Euer Haus, aber nicht Eure Existenz!

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