Die besten Heimwerkerblogs: Ich bin Heimwerker

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ichbinheimwerker_1Die Presse hat es schon lange erkannt: Männer können nicht nur schwere Heimwerkerarbeiten durchführen, sondern auch filigran und farbenfroh gestalten.
Ein Beispiel dafür ist Marc Zahn und sein Heimwerkerblog: Ich bin Heimwerker

Wie er selber schreibt, berichtet er über das Heimwerken und seine erfolgreichen und nicht ganz so erfolgreichen DIY-Projekte. Kurz: Er berichtet aus dem täglichen Leben, in dem er eine Biegevorrichtung und Beleuchtungen ebenso baut, wie bunte Mobilé. Der Mann, der auch fein kann.

Manchmal kann er aber auch nicht und betrachtet sich eher als durchschnittlichen Heimwerker. Aber gerade das macht Marc und seinen Blog so sympathisch. Da werden seine ersten Vintage-Korb-Versuche so von ihm kommentiert: „Am Ende sah es irgendwie aus, als wäre das Körbchen in schmutzige Schokolade gefallen und dann hätte jemand versucht, sie mit einem schmutzigen Lappen wieder abzuwischen…“ So sehen es auch seine Leser, welche wir dazu befragt haben. Sie mögen nicht nur seine interessanten Projekte und wertvollen Tipps, sondern finden es auch gut, wie offen er mit seinen Missgeschicken umgeht.

Marc, ein Heimwerker wie Du und ich. Aber lassen wir ihn sich selber vorstellen:

Heimwerkerblog

Marc – Ich-bin-Heimwerker.de

Hallo,
ich bin Marc, 31 Jahre alt, bin im Sternzeichen Zwilling geboren und wohne in einem Vorort Berlins. Beruflich arbeite ich als Softwareentwickler, genauer gesagt als Webentwickler in Berlin bei einem Online-Shop. Neben Frau und Arbeit bin ich eigentlich meistens damit beschäftigt, meinem Hobby und dem Blog zu frönen.

 

 

Softwareentwickler? Damit bist Du der Zweite in unseren Blogvorstellungen. Siehst Du darin einen Zusammenhang?
Das ist mir auch schon öfters aufgefallen. Ich vermute mal, dass viele einen Ausgleich zum Beruf suchen. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber für mich ist es schön, beim Werkeln zu sehen, wie sich etwas entwickelt, das man auch anfassen kann.

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das erste Projekt

Kannst Du Dich spontan an Deinen ersten Blogartikel erinnern und was Dich dazu gebracht hat?
Der erste Blog-Artikel handelte, glaube ich, von einem Nagellackregal, das ich Ende 2012 für meine Holde gebaut hatte. Das war gleichzeitig der Start in das Hobby. Diese Regale waren in der Diy-Szene damals der letzte Schrei und nachdem ich viele Exemplare aus Pappe gesehen hatte, dachte ich mir, dass sich das doch auch „vernünftig“ umsetzen lassen müsste.

Wie entstehen Deine Projekte? Lässt Du Dich von anderen Heimwerkerblogs inspirieren?
Ja, auf jeden Fall. Auch Pinterest, Zeitschriften, Bücher, Kataloge von Möbelherstellern, etc. sind super Inspirationsquellen. Oft sehe ich dann Dinge, die mir an sich gut gefallen und bei denen ich direkt in Gedanken schon die Planung angehe. Es gibt so viele kreative Leute da draußen – Das ist unglaublich!
Oft ist es dann so, dass ich ungefähr plane, was ich für ein Projekt benötige und wie ich es umsetze und dann fange ich einfach an. Ich plane nur selten detailliert, weil sich herausgestellt hat, dass sich Ideen während eines Projektes mehrfach ändern. Es kommt auch immer wieder vor, dass ich auf Probleme stoße, die sich nicht wie gedacht lösen lassen und bei denen ich dann nach einer Alternative suchen muss.
Allerdings hat sich die mangelnde Planung auch schon so manches Mal gerächt…

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Beistelltisch im neuen Glanz

Du hast sehr aktive Leser, welche auch reichhaltig kommentieren. Was denkst Du, woran das liegt?
Wenn ich mir die Kommentare anschaue, dann liegt das anscheinend oft daran, dass mir die Erfahrung in vielen Dingen fehlt und sich viele Leser (glücklicherweise) dazu berufen fühlen, mir hier und da Ratschläge zu geben, die mir in der Regel auch sehr weiterhelfen.
Ich versuche, den Blog so zu gestalten, wie ich ihn selber auch gerne lesen würde. Das heißt, ich schreibe öfters etwas Neues, auch wenn es mal nichts direkt mit dem Thema zu tun hat. Ich bin auch nicht auf eine bestimmte Art von Projekten festgelegt. Ich mache kleine do it yourself-Basteleien, aber auch größere Dinge wie z. B. eine Stehlampe oder „richtige“ Heimwerker-Projekte wie einen Zwischenboden – Ich denke, die Abwechslung macht einen großen Teil aus.
Na dann möchten wir Dich mal aufklären.  😉  Lena (die Kosmonautin) mag Deinen Blog, weil er unterhaltsam, spannend und vor allem lustig geschrieben ist. „meinliebesfrollein“ sagt dazu: „Ich mag seine Seite, weil er immer wieder interessante Projekte zeigt und dabei wertvolle Tipps gibt. Und auch offen mit Missgeschicken umgeht. Wer gibt schon gerne Fehler zu. Einen Kommentar unter seinen Post zu setzen, ist für mich ein Zeichen von: ich hab dich gelesen, es gefällt mir und das zeig ich dir. Das motiviert uns Blogger doch weiterzumachen. Ein Zeichen von Anerkennung.“

Wie die Kosmonautin und meinliebesfrollein, kommentieren auch viele andere Blogger bei Dir. Wie wichtig ist Dir der Kontakt?
Ja, sehr sogar. Mit einigen stehe ich in regem E-Mail-Kontakt, aber ich bin auch viel auf anderen Blogs unterwegs und kommentiere dort viel. Auf diese Art sind schon viele nette Kontakte entstanden.

Neben den netten Kontakten, bekommst Du als Blogger sicher auch andere Anschreiben. Auf welche könntest Du verzichten?
Eigentlich freue ich mich über alle Anschreiben. Was mir allerdings etwas auf die Nerven geht, ist, wenn mir Marketingagenturen anbieten, Gastartikel gegen Geld zu veröffentlichen. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen solche Artikel hätte, aber diese sind immer extrem marketing-orientiert und das merkt man auch.

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DIY-Biegemaschine

Was sagt eigentlich Frau- Ich bin Heimwerker.de zu Deinen sicherlich zeitintensiven Hobbys?
Mal so, mal so – Wenn ich etwas mache, was einen Nutzen für uns hat, wie z. B. der genannte Zwischenboden oder ein ausziehbares Regal für die Küche, dann ist das ok. Wenn ich jedoch etwas im weitestgehenden Sinn Freies bastle, wie z. B. eine manuelle Biegemaschine für Alu-Profile, dann zieht sie schon mal eine Augenbraue hoch.

Was wünscht Du Dir in Zukunft für Deinen Blog?

Puh – Vor allem, dass ich durchhalte. Manchmal muss man sich halt sehr überwinden, wenn man von der Arbeit kommt und die Couch lockt. Und ich hoffe, dass meinen Lesern der Blog auch weiterhin gefällt und dass sie weiterhin so aktiv dabei sind. Und natürlich mehr Leser 😉

 

Das wünschen wir Dir natürlich auch und hoffen noch einiges von Dir zu lesen.

 

Bildquelle:
Alle Bilder: © ich-bin-heimwerker.de

 

 

8 Gedanken zu „Die besten Heimwerkerblogs: Ich bin Heimwerker

  1. Pingback: Vorstellung auf heimwerker.de - Ich bin Heimwerker

  2. red

    Hi,
    gut der beistelltisch ist prima geworden.
    Aber ist es gewollt das die etage mit der schublade verkehrt rum ist. Muß der schubladen nicht unten drunter
    sein ??
    MfG

    Antworten
  3. Marc

    Hallo red,

    auf diesem Bild ist die Schubladenführung noch nicht angebracht gewesen. Ich hatte aber dieses Foto für vorher nachher ausgewählt, weil hier die Beleuchtung besser war.

    Antworten
  4. Sabine Bade

    Ich habe den Blog erst durch diesen Beitrag tatsächlich entdeckt und finde ihn toll – er liest sich toll und man kann sich inspirieren lassen. Schön, dass auch mal dokumentiert wird, wenn etwas nicht so reibungslos funktioniert. 😉

    Antworten

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