Hausmittel bei Erkältung: Muttis Tipps gegen Schnodder

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Die Nies-Galaxie

Hausmittel bei Erkältung: Die sanften Keulen! Eine großartige Idee der Landfreunde, diese Blogparade zu veranstalten, da auf diese Weise wirklich ein paar richtig gute Hausmittel bei Erkältung zusammen kommen können. Als Heimwerker freuen wir uns über jeden guten Tipp, den man selber machen kann, daher machen wir sehr gerne hier mit!

Röchel, keuch, räusper…. Hatschi! Was ist denn das? Neiiiiin! Der Hals kratzt! Nicht schon wieder. Meist kündigt er sich auf diesem Wege an, der Schnupfen. Dann läuft die Nase, dann dröhnt der Kopf, man fühlt sich schlapp und müde. Jeden Winter ereilt die große Schnodderseuche die meisten Menschen gleich mehrfach und jeder Arzt erklärt ungefragt, dass eine Erkältung mit Medikamenten sieben Tage daure oder eine Woche. Recht hat der Doc – oder?

In gewisser Weise leider schon: In der Apotheke erhältliche Grippemittel und legale Aufputschdrogen aller Art können zwar die Symptome unterdrücken, aber nicht schneller heilen. Eher besteht die Gefahr eines gegenteiligen Effektes: Durch die fehlende Ruhe zum Auskurieren – die Medikamente halten den Körper schließlich oberflächlich fit – kann die Erkältung verschleppt werden. Dies ist bestenfalls lästig und langwierig, schlimmstenfalls kann sich eine verschleppte Erkältung aber zu einer Bronchitis oder sogar zu einer Lungenentzündung ausweiten.

Das beste und daher auch erste Rezept für die schnelle Genesung von einer Erkältung ist daher: Ruhe und schön zuhause bleiben, das typische Hausmittel bei Erkältung halt. Dann steckt man auch niemanden an, schon gar nicht die Kollegen. Dabei muss nicht das Bett gehütet werden, körperliche Tätigkeiten sollte man jedoch nach Möglichkeit einschränken. Wenn man dann schon auf der Couch sitzt oder liegt, kann man auch Tee trinken – reichlich Tee. Diesen kann man entweder kaufen oder ernten – hier ein paar Tipps zum Teeanbau im eigenen Garten.

Während Mutter traditionell auf Lindenblütentee schwört, kann man natürlich auch Kamillentee trinken. Am besten aus getrockneten Kamillenblüten, bekommt man für kleines Geld in jeder Apotheke lose in der Tüte. Sollte das dem persönlichen Geschmack zu fade sein, kann man auch zur Hälfte Pfefferminztee beimischen. In jedem Fall geht es um die Menge: Unter drei Kannen heißen Tee sollte der Tag nicht beendet werden. Der eminent verstärkte Harndrang, der mit dieser Kur einhergeht, sorgt für eine beschleunigte „Entsorgung“ der Erreger.

Beim Ausruhen und Tee trinken kann dann die Intensivkur begonnen werden: Das Inhalieren. In eine etwa zwei Liter fassende Schüssel – sie darf gern auch größer sein – werden etwa zwei Esslöffel Salz gegeben. Anschließend werden etwa sechs Esslöffel Kamillenblüten hinzu gegeben, das Ganze wird mit kochend heißem Wasser aufgefüllt. Nun den Kopf mit einem Handtuch bedecken und vorsichtig über die Schüssel hängen. Einfach ein- und ausatmen. Dies öffnet nicht nur die Nase, sondern auch die Poren – aber Schwitzen ist gesund. So gesund, dass man durchaus auch bei Erkältung in die Sauna gehen kann, ein heißes Erkältungsbad funktioniert aber auch.

Wer diese Kur etwa zwei bis drei Tage durchzieht, hat in der Regel am Ende deutlich weniger Beschwerden als vorher. Grundsätzlich gilt aber bei der Bekämpfung von Erkältungen mit Hausmitteln: Erlaubt ist, was hilft. Daher sind hier noch einige andere Tipps gegen Schnupfen, die auch helfen können – in jedem Fall wünschen wir gute Besserung!

Wichtig: Das sind nur allgemeine Tipps. Sollten keine Besserungen auftreten: Bitte nicht die Heldin oder den Helden spielen, sondern sofort zum Arzt gehen!

(Bild: CDC Public Health Image Library, Author: James Gathany, US Federal Government)

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