Ich wünsche ein bastelreiches 2016 – Umbau LED-Spot

Umbau LED-Spot

Hallo liebe Leser,

Riccardo Düring

Ricc – ich blogge für Euch

ich hoffe, Ihr hattet ein tolles Weihnachtsfest und wünsche Euch ein gesundes Jahr mit erfolgreichen Projekten und vielleicht die ein oder andere Werkzeugüberraschung.

Nach einem arbeitsreichen Jobausgang (daher weniger Blogbeiträge) verliefen die Festtage eher ruhig und viel auf der Couch. Zwar musste ich zwei Wände in der Werkstatt öffnen, um ein defektes Kabel zu ersetzen, aber der anfänglich geplante komplette Wandumbau wurde auf „demnächst“ verschoben. Auch die geplante neue Wandgestaltung im Schlafzimmer muss ein wenig warten. Die Wand ist vorbereitet und geschliffen, nur ein Krachen im eigenen Gebälk erlaubte mir keine großen Bewegungen mehr. Nun drehe ich mich langsam auf meinem Chefsessel hin und her und versuche eine schmerzfreie Position zu finden. Wird aber langsam wieder und dann bin ich auch körperlich wieder einsatzbereit.

Ganz ohne ein kleines Projekt habe ich die Feiertage nicht verbracht

LED-Spot Umbau

originaler Spot mit LED-Stipe

Vor langer langer Zeit hatte ich vom Bau einer Garderobe im Hauswirtschaftsraum berichtet (habe ich wirklich?) und dort vier LED-Spots verbaut. Auch wenn ich absolut auf LED’s stehe, ist es leider so, dass man nicht überall dieselbe Qualität bekommt. Diese Einbauleuchten waren auf jeden Fall ein Griff in die berühmte Schüssel, fingen schnell an zu flackern und erreichten bald nur noch Kuschelbeleuchtung. Mir ist/war zwar klar, dass solche Möbel-Spots kaum den Raum ausleuchten werden, aber meine Jacke würde ich schon ganz gerne finden. Die Teile mussten also raus und ersetzt beziehungsweise verbessert werden. Da ich ungern Geld ausgebe, blieb nur eine Variante.
LED-Spot UmbauUm zusätzlich nicht alles neu installieren zu müssen, kam die Idee auf, die kleinen verbauten LED-Strips mit SMD-LEDs durch vorhandene LEDs – die bei mir immer rumliegen – zu ersetzen. Glücklicher Weise enthielten die originalen Spots zur besseren Lichtverteilung zwei unterschiedliche Plexiglasscheiben, an denen ich zwei Versuche zum Aussehen unternahm. Die dünnere mattierte verdeckte zwar die Sicht auf die Leitungen, die dickere sah dennoch schöner aus. Im Dunkeln sieht man eh nichts und sind die LEDs an, sollte man eh nicht direkt rein sehen.

Ich musste jedoch schnell feststellen, dass vier 3mm LEDs nicht ausreichend sind und entschloss mich dazu acht Stück zu verbauen. Da jede LED knapp über 3 Volt benötigt und ich ein stabilisiertes Netzteil mit 12 Volt verwende, sollte das auch ohne Vorwiederstand mit zwei 4er Gruppen funktionieren.

Beim Bohren hilft ein kariertes Blatt und ein Anschlag mittels Winkel. Das erspart den Anriss und das Ergebnis wird gleichmäßig. Die erste Lampe ist schon recht brauchbar geworden.

„Helle“ Begeisterung sah jedoch anders aus und auch wenn die Spots jetzt so hell, wie die alten waren, gefiel mir das Ergebnis noch nicht wirklich. Da musste mehr her.

LED-Spot Umbau

Plexiglas mit 12 LEDs

Die acht LEDs mit 3mm strahlen ihr Licht in einem Winkel von 40° ab, was schon recht breit ist. Mir fehlte jedoch ein wenig die räumliche Ausleuchtung. Platz war noch auf der Scheibe und so habe ich zusätzlich vier diffuse LEDs (Lichtabgabe rundherum) mit einem Durchmesser von 5 mm verbaut. Man nimmt halt was vorhanden ist. 🙂 War zwar eine kleine Fummelarbeit, aber die vier Spots sind nun ersetzt und – ganz wichtig – heller als vorher.

Ich bin zufrieden und endlich ist wieder Licht im Hauswirtschaftsraum. Man darf schließlich nie vergessen, was passiert, wenn Frauen ihre Schuhe nicht finden. Sie könnten auf den Gedanken kommen nicht genügend zu besitzen. Böse Falle.

Damit wünsche ich Euch einen tollen Start ins neue Jahr und hoffe, wieder mehr Zeit für interessante Blogbeiträge zu finden.

Euer Ricc

 

7 Gedanken zu „Ich wünsche ein bastelreiches 2016 – Umbau LED-Spot

  1. redfox

    Hallo,
    ich bin auch ein absoluter Fan von LED´s . aber ans selbstverlöten hab ich mich noch nicht getraut.
    Bezüglich der Qualität hast du sicher recht. Wie heist es so schön > es gibt solche und solche aber mehr solche als solche< Solange wie der Defekt im der Garantie/Gewährleistung auftritt sollte es doch kein Problem darstellen.
    Wie geht es deinen Rücken ? Dann sind die Wünsche von einem Gesunden neuen Jahr wohl angebracht
    MfG RED

    1. Riccardo DüringRiccardo Düring Beitragsautor

      Hallo RED,

      das Verlöten selber ist eigentlich kein großes Problem – etwas Übung mit dem Lötkolben sollten man allerdings schon haben. Wichtig ist die richtige Berechnung des Vorwiderstandes, den ich allerdings aufgrund der Projektgröße vernachlässigt habe.
      Der Rücken erholt sich langsam und ich kann wieder vernünftig sitzen. Das Aufstehen dauert mitunter dann aber noch eine Weile. 🙂

      Gruß Ricc

  2. Luca Russo

    Hallo,
    Ich habe die Erfahrung gemacht das LEDs mitt­lerweile ähnlich helles Licht spenden für einen Bruch­teil der Energiekosten. Manche fallen allerdings früh aus.
    LG

  3. John

    Ich habe letztes Jahr (2015) einen Lego Kamera Stabilisator, oder auch Steadycam
    gebaut. nach einer Youtube Anleitung. Das hat mir viel Spaß gemacht
    war aber auch eine Menge Arbeit. Aber am Ende war ich begeistert, etwas
    selber erschaffen zu haben :), so ging es Ihnen bestimmt auch.
    Ich wünsche euch allen auch ein erfolgreiches neues Jahr

    1. Riccardo DüringRiccardo Düring Beitragsautor

      Hi John,
      klingt nach einem interessanten Projekt. Ich mag ja solche technischen Spielereien und hinterher den Erfolg, wenn es auch funktioniert.

      Gruß Ricc

  4. Jörg

    Habe Ende letzten Jahres einen Durchbruch zwischen Küche und Wohnbereich gestartet. Die Öffnung wollte meine Frau gerne mit alten Eichenbalken versehen haben. Gesagt, getan. Diese sollten widerum mit LED-Leuchten versehen sein. Ich habe ganz schön geschwitzt bis ich die Strahler in den Balken einsetzen konnte. Schlussendlich haben diese Strahler dem Durchbruch einen Mehrwert gegeben.

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