Richtig Bäume fällen: Heimwerker lernen den Wald kennen

Richtig Bäume fällen? Kann man lernen. Für den Heimwerker ist das Thema Holz etwas, mit dem er tagtäglich zu tun hat. Da vergisst man leider schnell, dass die fertig geschnittenen Fichtenhölzer oder die Kanthölzer aus Kiefer nicht so aus der Erde wachsen, wie man sie im Bauhaus kaufen kann. Da die Waldrodung ein sensibles Thema ist, sollte der verantwortungsvoller Heimwerker auch wissen, aus welchem Wald das Holz stammt, das er für seine Arbeit verwendet.

Wälder sind einerseits komplexe Lebensgemeinschaften, die gemeinsam mit den Ozeanen das globale Klima bestimmen. Wälder sorgen nicht nur für die Luft, die wir Atmen, sondern geben unzähligen Menschen Schutz vor Überschwemmungen, Steinschlägen und Lawinen. Auf der anderen Seite benötigen wir Holz für den Bau unserer Häuser, für Möbel und Papier. Ein Gleichgewicht muss gefunden werden. Und wie könnte man sich selbst besser für dieses Gleichgewicht sensibilisieren, als einige Tage in einer solchen Umgebung zu leben und zu arbeiten.

Das Bergwald-Projekt bietet ab dem 08.04.2013 einen fünftägigen Kurs an, welcher unter dem Namen Handholzerkurs bereits große Beliebtheit erfahren durfte. Hier hat man die Möglichkeit, die Leidenschaft des Holzhandwerkes selbst lieben zu lernen – fernab von modernen Fälltechniken und Maschinen. Neben der Arbeit mit Axt und Zweimannsäge wird der wichtige Unterhalt der Werkzeuge sowie Wissenswertes rund um den Wald und die Forstwirtschaft vermittelt. Ein einmaliges und auch für Kinder sehr lehrreiches Abenteuer.

Weitere Informationen zum Handholzerkurs, den Anmeldebedingungen und Voraussetzungen finden Sie auf der Internetseite des Bergwald-Projeks.

Wir wünschen viel Spaß mit Mutter Natur.

 

Bild: © Bergwald-Projekt

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