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Jetzt Erdbeeren für nächstes Jahr pflanzen

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Kategorie : Garten

Erdbeerpflanzen für das nächste Jahr jetzt ausbringen

Hobbygärtner, die gern Erdbeeren aus dem eigenen Garten verzehren, sollten bereits jetzt an die eigene Erdbeer-Ernte in der nächsten Saison denken.

Um im kommenden Jahr Erdbeeren im Garten zu ernten, empfiehlt es sich, von sofort an bis spätestens 10. August die neuen Früchte zu pflanzen. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen sind Grünpflanzen geeignet, die unmittelbar aus dem Vermehrungsbeet gerodet sind.

Alternativ werden seit einigen Jahren Topfgrünpflanzen von vielen Gartencentern angeboten. Da diese durch das Roden keine Wurzeln verlieren, wachsen sie – insbesondere bei warmem Wetter – sicherer an.

 

Erdbeerpflanzen nicht im gleichen Beet wie im Vorjahr pflanzen.

Wichtig ist ein früher Pflanztermin bis zum 10. August, um für das Folgejahr gute Erträge zu sichern. Nur eine kräftige Pflanze kann genügend Blütenknospen für die kommende Erntesaison anlegen.

Für eine erfolgreiche Erdbeerpflanzung sollte ein humoser, sandiger Lehmboden ohne Staunässe und Verdichtung ausgewählt werden. Erdbeeren sollten in Fruchtfolge gepflanzt werden, das bedeutet, Erdbeeren sollten nicht auf demselben Standort wie im Vorjahr gepflanzt werden. Ideal ist eine drei- bis fünfjährige Anbaupause. Erdbeeren sollten auch nicht direkt nach Kartoffeln folgen, da diese eine Wurzelkrankheit übertragen.

Für den Anbau von Erdbeeren im eigenen Garten sollte auf robuste Sorten zurückgegriffen werden. Es bieten sich dafür Sorten, wie Darroyal, Sonata, Ellianny oder die späte Florence an. Bei der Auswahl des Pflanzgutes empfiehlt es sich, auf anerkanntes Marken-Erdbeerpflanzgut zurückzugreifen, da diese Vermehrungsbestände unabhängig durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen kontrolliert werden.

 

Bildnachweis:

1. Bild im Artikel und Teaser:  ”strawberries” von swirus71  (Lizenz_royalty free)
2. Bild im Artikel und Teaser:  ”Strawberries” von Jundy  (Lizenz_royalty free)

Überdüngung und Mangel – Die meisten Hobbygärtner düngen falsch

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Kategorie : Garten

Gemüsebeete in Hausgärten sind meist überdüngt, Rasen und Zierpflanzen sind dagegen mit Nährstoffen häufig unterversorgt, das ergab eine Auswertung von 720 analysierten Bodenproben durch die  LUFA NRW der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Danach sind die Gemüsebeete zu vier Fünftel mit Phosphor und Kalk überversorgt. Außerdem weisen die Flächen 75 Prozent zu viel Kalium und 25 Prozent zu viel Magnesium auf. Hingegen litt ein Drittel der Beete unter Magnesium-Mangel. Die Rasenflächen wiesen zu 50 Prozent einen Magnesium- oder Kaliummangel auf und bei sieben Prozent fehlte Phosphat. Andererseits waren 60 Prozent der Rasenproben mit Kalk überversorgt.

Düngen: Überdüngtes Gemüsebeet

Im Gemüsebeet neigt der Hobbygärtner zur Überdüngung (Foto: Ayla87@sxc.hu)

Phosphat ist der wichtigste Energieträger der Pflanze und nötig für Blüte, Fruchtbildung und Reife. Magnesium benötigen Pflanzen zum Aufbau des Blattgrüns. Kalium ist ein Mineralstoff für verschiedenste Stoffwechselfunktionen. Kalk ist ein Bodendünger zur Erhöhung des pH-Wertes im Boden und der Verbesserung der Bodenstruktur.
Jedes Jahr zu Frühlingsbeginn stellt sich der Hobbygärtner die Frage, ob er düngen muss. Viele gehen davon aus, dass stets gleiche Mengen des üblichen Düngemittels ausgebracht werden müssen. Dies ist meist die falsche Entscheidung, so die LUFA. In regelmäßigen Abständen sollte der Hobbygärtner deshalb seinen Boden untersuchen lassen. Das sorgt für eine harmonische Pflanzenernährung und schont die Umwelt. Das Ergebnis einer Bodenuntersuchung kann zwei bis drei Jahre lang als Grundlage für Düngungsmaßnahmen dienen.
Die LUFA NRW bietet den Hobbygärtnern in diesem Frühjahr wieder gegen eine Gebühr von 15 Euro plus Mehrwertsteuer eine Untersuchung auf pH-Wert, Phosphor, Kalium und Magnesium im Gartenboden an. Der Einsender erhält nach etwa zwei Wochen die Ergebnisse mit Beurteilung und Düngeempfehlung zurück. Wer eine individuelle Nährstoffempfehlung wünscht, kann diese für zusätzliche 12 Euro ebenfalls bei der LUFA bestellen. Hinweise zur Probenahme und Auftragsformulare gibt es unter www.lufa-nrw.de.