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Frostrisse: jetzt Obstbäume schützen

Kategorie : Garten, Nutzgarten

Rindenrisse bei Obstbäumen

Frostrisse bei Bäumen -

Frostrisse drohen! Auf die Obstbäume und Obstgehölze in den Gärten muss im Winter besonders geachtet werden. Wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, sollten bei den derzeitigen Temperaturen die Obstbäume gekalkt werden. Damit sind die Stämme vor eventuellen Temperaturschwankungen geschützt.

Der häufige Wechsel von Nachtfrösten zu tagsüber oftmals intensiver Sonneneinstrahlung hat häufig zur Folge, dass die Rinde an den Stämmen aufplatzt und so Schädlinge und Pilze eindringen können. Man beszeichnet das als Frostriss oder Rindenriss. Ursache dafür ist das zwischen den Zellwänden gefrierende Wasser, das in den Zellen selbst eine Entwässerung einleitet und bei entsprechend langsamem Prozess zu einer Frosthärte in den Zellen führt. Entstehen dabei Eiskristalle, sterben die betroffenen Zellen ab. Plötzlich eintretende Wärme bewirkt hingegen, dass die Zellen auftauen, was eine Überschwemmung zur Folge haben kann. Die Zellen und der Zellverband platzen dann oft großflächig auf.

 

Offener Frostriss in der Rinde

Offener Frostriss in der Rinde

Abhilfe leisten hier sogenannte Baumschutzfarben, die als Bio-Baumanstrich auf die Stämme aufgetragen werden, um Frostrisse zu vermeiden. Diese Kalkbrühe, die als fertige Mischung gekauft werden kann, benötigt eine Antrocknungszeit von etwa zwei bis drei Stunden. Bei Regen und bei Temperaturen von weniger als drei Grad sollte sie nicht aufgetragen werden. Auch muss darauf geachtet werden, dass die Rinde beim Anstrich trocken ist. Alternativ zur Kalkbrühe bietet es sich auch an, die Stämme zum Schutz vor Frostrissen mit Strohmatten einzuhüllen.

 

Bildnachweis:

1. Quellennachweis: Rosser1954 Roger Griffith – Public Domain

2. Quellennachweis Rosser1954 Roger Griffith – Public Domain

Im Herbst Obstbäume und Beeren pflanzen

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Kategorie : Garten, Heimwerken, Nutzgarten

Obstbäume

Jetzt ist Pflanzeit für die nächstjährige Obst- und Beerenernte

Obstliebhaber, die im nächsten Jahr Äpfel, Birnen oder Beeren aus dem eigenen Garten ernten möchte, sollten jetztans Pflanzen denken. Der Herbst ist genau die richtige Jahreszeit, um Obstbäume oder Beerensträucher in den Garten zu pflanzen. Bis zum Winteranbruch können Hochstämmchen und Sträucher noch Faserwurzeln bilden und dann im nächsten Frühjahr kräftig austreiben, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.

Vor dem Einkauf sollte entschieden werden, welche Obstarten bevorzugt werden und die Geschmacksrichtung, beim Apfel zum Beispiel süß oder eher säuerlich, festlegen.  Eine Übersicht über die verschiedenen Apfelsorten und ihre Geschmacksrichtungen findet man hier:  [Beliebte deusche Apfelsorten]

Bei allen Fragen rund um den Obstbaum für den eigenen Garten stehen nach Auskunft der Landwirtschaftskammer die Baumschulen beratend zur Seite.

 

Brombeeren

Bromberensträucher - Beeren im Herbst anpflanzen

Johannesbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren können ebenfalls jetzt im Herbst gepflanzt werden. Lediglich die etwas frostempfindlicheren Brombeeren sollten besser erst im Frühjahr in den Boden. Beeren lieben es sommerlich, deshalb ist der beste Platz sonnig, warm und geschützt. Vor dem Pflanzen muss der Boden gründlich gelockert sowie mit Kompost und organischem Dünger verbessert werden. Die Pflanzgrube für die Beerensträucher sollte etwa doppelt so breit und so tief sein wie der Ballen. Abgebrochene und verletzte Wurzeln werden abgeschnitten. Nach dem Pflanzen steht der Rückschnitt an.

Bei den Johannisbeeren werden die fünf bis sieben stärksten Triebe auf ein Drittel gekürzt, alle anderen entfernt. Im Pflanzjahr müssen auch Stachelbeeren ähnlich behandelt werden. Etwa 30 Zentimeter Länge ist für die jungen Ruten der Himbeeren und Brombeeren das rechte Maß. Bei den Brombeeren bleiben im ersten Jahr nur ein bis zwei kräftige, junge Ruten stehen.

Mehr zum Thema Beerenobst im eigenen Garten: [Beeren selber ziehen]