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Acht beliebte Weihnachtsbaum-Arten – die richtige Baumsorte wählen

Kategorie : Weihnachten

(aid) – Beim Kauf des richtigen Weihnachtsbaums kommt es natürlich in erster Linie darauf an, dass der Baum optisch gut gefällt. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ebenso die regionale Tradition. So muss es nicht immer eine klassische Nordmanntanne sein.

Probieren Sie doch mal eine Kiefer, z. B. die österreichische Schwarzkiefer (Pinus nigra). Sie hält ihre Nadeln gut und eignet sich wegen ihrer stabilen Zweige besonders gut für Naturkerzen. Kiefern werden traditionell in den Brandenburgischen Sandgebieten als Weihnachtsbaum verwendet.
Oder wie wäre es mit dem Klassiker, der deutschen Rotfichte (Picea abies)? Sie hat einen angenehmen Duft, einen schlanken Wuchs und ein grünes, etwas pieksendes Nadelkleid. Die Haltbarkeit ist allerdings relativ bescheiden. Daher sollte man sie erst kurz vor dem Fest einschlagen.

Weihnachtsbaumsorten

Beim Weihnachtsbaum-Kauf die passende Baumsorte wählen


Wer es nicht ganz so pieksig mag, für den ist die Koloradotanne (Abies concolor) das Richtige: weiche lange Nadeln, blaugrüne Farbe und etwas wuscheliges Aussehen sind ihre Merkmale.
Neu auf dem Markt – und besonders als kleiner Baum (1-1,5 Meter) wegen seines schlanken dichten Wuchses sehr begehrt – ist die Korktanne oder auch Felsengebirgstanne (Abies lasciocarpa, var. Arizonica). Ihre blauen bis grünen Nadeln sind weich und sie ist noch haltbarer als die Nordmanntanne.
Die Königin unter den Weihnachtsbäumen ist zweifellos die pazifische Edeltanne oder auch Nobilistanne (Abies procera). Blaugrüne, weiche Nadeln mit silbriger Unterseite zieren mit dichtem bürstenartigem Besatz die Zweige. Die Nadeln sind sehr haltbar. Die Zweige sind oft asymetrisch angeordnet und geben so dem Baum einen besonderen Reiz.

Mittlerweile am meisten angeboten wird die Nordmanntanne. Ein gleichmäßiger Wuchs, saftig grüne Nadeln, die nicht pieksen. Sehr gute Haltbarkeit der Nadeln ist ein weiteres Merkmal dieser, aus dem Kaukasus stammenden Tannenart.

An Popularität eingebüßt hat die Blaufichte (Picea pungens glauca). Wer sich an den pieksigen Nadeln nicht stört, kann zu einem günstigen Preis einen sehr haltbaren Weihnachtsbaum erstehen, in allen Blau-grün-Farbschattierungen bei gleichmäßigem Wuchs. Im Sauerland wird die Blaufichte noch immer in nennenswerten Stückzahlen als Weihnachtsbaum angebaut. Ursprünglich stammt der Baum aus dem trockenen Klimabereich von Arizona und New-Mexico, USA.

Die große Küstentanne (Abies grandis), auch als amerikanische Weißtanne bekannt, wird gern wegen ihres besonders intensiven Duftes als Weihnachtsbaum genutzt. Dunkelgrüne, glatte, lange Nadeln sind das besondere Kennzeichen dieser Baumart.

Für den Kunden bietet sich damit ein breites Angebot an kleinen, großen, robusten oder einfach schönen Weihnachtsbäumen. Für jeden Geschmack und für jedes Wohnzimmer.

Mehr zum Thema Weihnachtsbaumsorten finden Sie auf heimwerker.de.

(Textquelle: Raimund Kohl, www.aid.de )

Weihnachtsbaum richtig kaufen

Kategorie : Weihnachten

(aid) – Weihnachtsbäume gibt es fast an jeder Ecke. Doch wo finde ich mein Prachtexemplar und das noch zu einem vernünftigen Preis? Den größten Marktanteil beim Weihnachtsbaumverkauf haben mittlerweile die Supermarktketten wie Baumärkte, Gartencenter aber auch Discounter und Möbelhäuser. Wer den bequemen Einkauf und die kurzen Wege schätzt, ist hier richtig. Allerdings ist häufig nur das Standardsortiment Nordmanntanne von 1 m bis Zimmerhöhe zu haben. Die Supermarktketten kaufen zentral ein, nur von großen Produzenten, oft aus dem europäischen Ausland und können daher häufig zu besonders niedrigen Preisen anbieten. Diese Bäume stammen aus hochintensiver Sonderkulturlandwirtschaft.

Weihnachtsbaum kaufen

Weihnachtsbaum kaufen

Der fliegende Händler auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes oder einem Freigelände in der Innenstadt ist eine weitere Einkaufsquelle. Hier kann man sowohl den Importbaum aus Dänemark wie auch die Tanne vom Landwirt aus der Region finden. Fragen Sie genau nach. Denn Importbäume werden früh, das heißt oft schon Anfang November eingeschlagen. Damit verbunden ist ein höheres Risiko, dass zum Fest die Nadeln auf den Teppich rieseln.
Wer Ansprüche bezüglich Baumart, Frische und vorweihnachtlichem Einkaufserlebnis hat, für den ist der Förster oder private Waldbesitzer bzw. Landwirt die richtige Adresse. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die ihre selbst angezogenen Bäume direkt vermarkten, haben regelmäßig die frischeste Ware und oft auch ein vielfältiges Sortiment unterschiedlichster Weihnachtsbaumarten.
Tannengrün, Brennholz oder landwirtschaftliche Produkte werden oft mit angeboten.  Bei manchen Betrieben kann man sich seine Tanne in der Schonung selbst aussuchen und fällen. Passende Sägen werden üblicherweise gestellt. Frischer geht es nun wirklich nicht. Und für Kinder ist eine solche Aktion in freier Natur oft noch interessanter als der eigentliche Baum. Familien genießen den Ausflug aufs Land als vorweihnachtliches Erlebnis.
Ein zeitsparender und bequemer Weg ist der Einkauf via Internetshop. Die Bäume sind im Karton geschützt verpackt und werden frei Haus geliefert. Auch als Geschenk für Freunde oder Geschäftspartner eine gute Idee.
Auch ein künstlicher Weihnachtsbaum kann eine Alternative zum natürlich gewachsenen Baum sein.  Da er jedes Jahr wiederverwendet werden kann, entfallen dann langfristig auch unnötige Kosten und Transportwege.
Ist der Christbaum dann schließlich ausgesucht, benötigt man auch einen Weihnachtsbaumständer.  Hier sind standfeste Modelle zu bevorzugen, die viel frischespendendes Wasser aufnehmen können.

(Textquelle: Raimund Kohl, www.aid.de , eigene Recherche. Bildquelle:  soultga @sxc.hu)